Bergrennen Oberhallau

Kategorie: Rennen

Vorab
Oberhallau ist sehr schön gelegen in Mitten von Rebbergen an der Grenze Schweiz zu Deutschland.
Die Wettervorhersagen fürs Rennen waren nicht gerade rosig: kräftiger Niederschlag hiess es....
Ich fand das nicht so toll. Da ein Bergrennen immer mit Rrisiko zu tun hat, war bei mir Regen noch weniger kalkulierbar.

Nichts desto Trotz machte mein Vater und ich uns am Freitag Nachmittag auf den Weg.

Als wir am Samstag um 6 Uhr (für mich viel zu früh) aufstehen mussten um den MINI rennfertig zu machen, regnete es noch.

Der Regen liess aber nach. Aber dafür breitete sich der Nebel aus. So wurde unser Start von 7.30 auf ca. 8 Uhr verlegt.

 

1. Traingslauf
Im ersten Trainingslauf ging ich ganz vorsichtig zur Sache. Ein Grund war sicher, dass ein Kollege kurz vor mir seinen MINI in einer heiklen Kurve zu Schrott fuhr. Ihm hat es zum Glück nichts gemacht, trotz eines zweifachen Überschlags.

 

2. Trainingslauf
Im zweiten Trainingslauf hatte ich ein super Gefühl. Das Auto lag perfekt. Die Strecke liegt mir einfach! Auf der Rangliste fand man mich aber nur auf dem 11. Platz.

Kein Grund zur Unruhe; ich wusste, wo die verlorene Zeit lag!
In einem Training sagt die Zeit wenig aus. Sofern dies der Fahrer will.....

 

1. Rennlauf
Ich kam ohne gröbere Fehler den Berg hinauf und wusste: die Zeit war gut.!
Die Zeitentabelle bestätigte dies:
1. Marcel Muzarelli:        1:41:45
2. Fabio Nassimbeni:     1:41:47
3. Thierry Kilchenmann: 1:41:48
4. Ralph Burget:             1:41:73
5. Roger Vögeli:             1:41:84

Solche Zeiten sind absolut unglaublich! Das zeigt das Niveau der Mini Challenge.
Da Lauf 1 und 2 zusammengezählt werden, war somit noch alles offen.



2. Rennlauf
Ich ging noch einmal tief in mich.... Ging jede Kurve bildlich durch und überlegte mir, wo ich noch Zeit heraus holen kann. Dies machte ich mit Hilfe meiner Onboard-Kamera.
Ich war so richtig heiss und giggerig auf den Sieg!
Ich wusste: wenn ich das Rennen gewinne, sind die Titelchancen fürs 2012 wieder zum Greifen nah.

So rief ich meine ganze Konzentration, Erfahrung und Selbstvertrauen ab.
Ich fuhr los. Alles lief ok. Ein, zwei Unsauberheiten schlichen sich ein.
Doch beim Zieleinlauf wusste ich: das ist der Sieg!

Und so war es:
Ich hatte hinter Roger Vögeli (1:41.03) die zweitschnellste Zeit mit 1:41.04. Ein absoluter Krimi!

 

Nicht nur auf der Strecke hatte ich einen Krimi.
Als das Rennen vorbei war, wurden wir auf unsere feuersicheren Kleider kontrolliert.
Ich hatte meine feuersicheren Socken nicht an.
Dies hatte eine Busse von 100 Franken zur Folge.

Einige erwarteten sogar einen Ausschluss. Dies wäre aber völlig unverhältnissmässig gewesen.

Ich sprach noch mit einem guten Freund, der als Sportkomissär tätig ist. Er fand sogar die 100 Franken für eher hoch. Man hätte hier gut auf eine Verwarnung setzen können.
Zwei weitere Fahrer der Challenge mussten sich auch wegen nicht regelkonformer Feuersichererungskleidung  zu 100 Franken Busse verdonnern lassen.

Mit diesem Sieg gehe ich nun weiter zu meiner Lieblingsdizplinen: Sprint.

Nächstes Wochenende folgt Anneau du Rhin. Und ich freue mich schon jetzt riesig!

Nun ist der Titel in der Meisterschaft wieder sehr realistisch.

 

Sportliche Grüsse
Thierry

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